Verhaltenstherapien

Was ist Verhaltenstherapie und wann wird sie eingesetzt?

  • Wollen Sie versuchen endlich alten, eingefahrenen Verhaltensweisen zu entkommen?
  • Stress, Angst, Wut und Depressionen entkommen?
  • Nur noch essen, wenn sie Hunger haben und nicht, wenn Sie Zuwendung suchen?

In meiner Praxis arbeite ich mit einer neueren Variante der Verhaltenstherapie, der Achtsamkeitsbasierten kognitiven Verhaltenstherapie (MBCT; Mindfullness based Cognitive Behavour Therapie). Früher war der Therapeut ausschließlich am Verhalten des Patienten interessiert, später kamen kognitive Techniken dazu und dann wurde, quasi als 3. Generation der Therapie in den USA , die Verhaltenstherapie um das Prinzip der Achtsamkeit erweitert.
Was heißt das für Sie? Bei der MBCT schenken wir in ruhiger Aufmerksamkeit ganz bewusst dem augenblicklichen Zustand und ohne unsere Erkenntnisse zu werten, besondere Beachtung. Ohne vielleicht sogar schmerzhafte Erinnerungen immer wieder aufleben zu lassen, konzentrieren wir uns auf den augenblicklichen Zustand.
Im Laufe der Therapie wird die spontane Reaktion auf äußere Einflüsse erleichtert, das eigene Handeln ist überlegter und kann so bewusst abgewandelt werden. Der Patient fühlt sich wieder wohl in seiner Situation oder kann diese besser annehmen und „das Beste daraus machen“. Emotionen können so besser verarbeitet werden und dem eigenen Körper und dessen Bedürfnissen wird wieder eine gesunde Aufmerksamkeit geschenkt.
Eingesetzt wird diese Therapieform besonders bei der prophylaktischen, aber auch akuten Stress- und Burn-out Behandlung (Mindfullness Based Stress Reduction nach Kabat-Zinn). Gute Erfolge hat man auch bei Therapie von Depressionen und gestörtem Essverhalten gehabt (Segal, Williams, Teasdale).

In Kombination mit anderen Therapieformen zeigt sich die MBCT auch bei Posttraumatischen Belastungsstörungen als große Unterstützung.