Tiergestützte Therapie

Tiergestützte experimentelle Therapie

Durch Vorträge und einige Artikel in der Fachpresse bin ich vor einiger Zeit auf den Einsatz  Pferden in der Therapie aufmerksam geworden. Hierbei wird das Tier nicht direkt eingesetzt, wie z.B. beim therapeutischen Reiten sondern der ungewohnte Umgang mit einem Tier steht im Vordergrund. Bei Managerseminaren mit dem Thema Personalführung schon eher bekannt, versuchen wir hier das fremde Tier zu lenken und es zu, von uns gewollten Reaktionen zu bewegen. Dies verändert oft die Sichtweise, schafft ein neues Selbstgefühl und kann das Selbstbewusstsein steigern. Diese Therapie steckt noch „in den Kinderschuhen“, zeigt aber erstaunliche Erfolge.
Therapietrailing macht Spaß und ist anstrengend…aber meist nur für den Therapeuten.

Gerade bei Traumatisierten ist es wichtig, Spannungen auch in der Therapie schon abzubauen. Wie könnte dies angenehmer sein, als beim Bewegen zusammen mit dem Pferd. Die rhythmische Bewegung, das Getragenwerden und das sanfte Wesen der Pferde beeinflussen unsere Reaktionen.

Gerade für Menschen, die gerne alles unter Kontrolle haben, ist dies oft eine heilsame Erfahrung. Auch wenn Ihnen der Umgang mit den großen Tieren unbekannt ist.

Therapie in Bewegung, ohne frontales „Befragen“, entspannend, mit dem Ziel, auf ein neues Wohlbefinden zuzulaufen.

Das der Umgang mit Pferden hilft, neues Vertrauen, Selbstwert und Selbstbewusstsein zu stärken, ist bekannt. Körpersprache zu trainieren und den Durchsetzungswillen ohne jegliche Aggression zu stärken ist in der Therapie mit dem Tier recht neu. Burnout und Mobbing sind hier plötzlich nicht mehr im Vordergrund. Ein “etwas anderes” Arbeiten.

Hier ein kurzer Dank an meine Arabermix-Stute Snowwhite. Ohne ihren Eifer und ihre Ernsthaftigkeit bei der Arbeit wäre die Therapie so nicht möglich.